Keku-Beschläge werden aus Polycarbonat (PC) hergestellt. Die Produktion
der Beschläge unterliegt einer ständigen Qualitätskontrolle.
Die einzelnen Beschlagteile halten Zug- und Druckkräfte von 300N in
allen Richtungen stand. Die maximale Belastbarkeit eines Beschlagpaares
beträgt bei fachgerechter Anwendung:
bei vertikalem Einhängen (z.B. Wandpaneel): 20 KG
bei horizontaler Anwendung liegend (z.B. Podestplatten): 30 KG
bei horizontaler Anwendung hängend (z.B. Deckenplatten): 8 KG
Zum Einhängen eines rechteckigen Paneels sind mindestens 4 Beschlag-
paare erforderlich. Den Abstand ist abhängig von der Plattendicke,
der Anordnung der Befestigungspunkte und sollte 600 mm nicht überschreiten.
Zur gleichmäßigen Verteilung der Last müssen die Beschläge
passgenau angeschraubt werden. Bei der Vielzahl der Einsatzmöglichkeiten
empfehlen wir dem Verarbeiter, bei besonderen Anforderungen, Probeanschläge
vorzunehmen. Tragende Kunststoffbeschläge dürfen nicht mit chemischen
Lösungen oder aggressiven Fetten behandelt werden.
Nach einheitlicher Aussage der Materialprüfungsämter sind Beschläge
allgemein nur im verbauten Zustand und im Zusammenhang mit einem Bauteil
brandtechnisch nach DIN 4102 zu beurteilen.
Das heißt, auch die Keku-Beschläge werden als Einzelteile im
nicht angeschlagenen Zustand nicht geprüft und gelten nicht als Material
wie beispielsweise die Unterkonstruktion oder das Platten- und Veredelungs-
material, welche nach den Brandschutzklassen A1, A2 (nicht brennbar) oder
B1 (schwer entflammbar). B2 (normal entflammbar) oder B3 (leicht entflammbar)
bewertet werden.
Keku-Beschläge werden aus Polycarbonat (PC) hergestellt.
Nach Untersuchungen der Underwrites`s Laboratories (UL), USA wird dieses
Grundmaterial je nach Typ in die (Brandschutz-) Klassen V-0, V-1 bzw. V-2
eingestuft. Das von uns eingesetzte Polycarbonat entspricht
der Standard-Type 2600/2800 – V1, vergleichsweise B1.
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